Verwaltungsraum Bad Buchau
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Lokales09.06.2017 Annette Grüninger „Bürger für Bürger“ nimmt Fahrt auf Mit der Vereinsgründung erhält die Initiative feste Strukturen und hat schon viele Ideen
Frisch in ihren Ämtern, wollen die Vorstandsmitglieder des neuen Vereins „Bürger für Bürger“ gleich ihre Arbeit aufnehmen. Klaus Weiss Bad Buchau grü Eine öffentliche Bürgerwerkstatt, die Einrichtung eines Generationentreffs und der Aufbau eines Bürgerservices und nicht zuletzt der Ausbau von leistbarem, betreuten Wohnen in der Federseeregion: Der Verein „Bürger für Bürger“ ist erst wenige Stunden jung – und hat schon große Pläne. Am Donnerstagabend hat ihn das Kernteam der Selbsthilfegemeinschaft am Federsee im Buchauer Kurzentrum aus der Taufe gehoben. Aus dem Stand heraus haben sich dem neuen Verein 46 Mitglieder angeschlossen. Weiterlesen ……  PDF Datei
28.09.2017 sz Ein Treffpunkt der Gemütlichkeit und Aktivität Bad Buchauer Bürger-Café in der Schussenrieder Straße öffnet am 3. Oktober – Bürgerberater geben Sprechstunde Die Mitglieder von Bürger für Bürger laden ins Bürger-Café. privat Bad Buchau sz Das Bad Buchauer Bürger-Café öffnet am Dienstag, 3. Oktober, seine Türen. Zur Eröffnung lädt der Verein Bürger für Bürger ab 14 Uhr in die Schussenrieder Straße ein. Das Bürger-Café möchte Generationen- und Bürgertreff sein. Auch eine integrative Mitnutzung durch die Tagespflege und das Marienheim Bad Buchau ist vorgesehen. Weiterlesen …….. PDF-Datei
25.10.2017 Annette Grüninger Bad Buchau ist Quartier 2020 Land zeichnet Konzept des Vereins „Bürger für Bürger“ aus – Preisgeld: 35 000 Euro Bad Buchau sz Der Bad Buchauer Verein „Bürger für Bürger“ hat besonders originelle Einfälle für die Gestaltung des Zusammenlebens: Das hat nun das baden- württembergische Sozialministerium bestätigt. An dem landesweiten Ideenwettbewerb „Quartier 2020“ haben sich 147 Kommunen beteiligt, 53 davon hat die Jury als Preisträger ausgewählt – darunter Bad Buchau als einzige Kommune im Landkreis Biberach. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 35 000 Euro verbunden. Zum Weiterlesen  …. PDF-Datei
Bad Buchau Rettungskräfte wollen Demenzkranken sensibler begegnen Beim Thema Demenz zieht die ganze „Blaulichtfamilie“ an einem Strang (von links): Alexander Eisele, Harald Müller, ehemaliger Vorsitzende des Kreiseniorenrats, Karl-Heinz Zäh, Obmann der Altersabteilung der Feuerwehr Bad Buchau, Kommandant Klaus Me (Foto: Grü) 4. Mai 2018 Annette Grüninger Redakteurin Die ganze „Blaulichtfamilie“ aus dem Landkreis an einem Tisch: Nicht nur die Begleitung durch das ARD-Fernsehteam (SZ berichtete) hat die Gesprächsrunde zum Thema Demenzlotsen im Feuerwehrgerätehaus Bad Buchau zu einem besonderen Ereignis werden lassen. Zu dem Treffen waren Vertreter von Sana-Klinik, Deutschem Roten Kreuz, Arbeiter- Samariter-Bund (ASB) und Bad Buchauer Feuerwehr gekommen. Demenzlotsen sind ehrenamtliche Helfer, die Demenzkranke in schwierigen Situationen zur Seite stehen und zwischen ihnen und ihrer Umwelt vermitteln. Bereits im Jahr 2011 hat Michael Wissussek die ersten Ideen zu einem kreisweiten Demenzlotsensystem entwickelt, in Zusammenarbeit mit dem Institut Gerontopsychatischer Weiterbildung in Bad Schussenried und gefördert über das Sozialministerium. Von Anfang an hat auch die stellvertretende DRK-Kreisvorsitzende Dr. Christa Enderle das Thema begleitet, für das es zunächst überhaupt ein Bewusstsein zu schaffen galt. Das hat sich mittlerweile geändert. Die Teilnehmer der Gesprächsrunde waren sich allesamt einig, dass der Umgang mit Demenzkranken bei Notfällen besonderes Fingerspitzengefühl erfordere. „Ein demenziell Erkrankter findet sich in seiner Umgebung sehr gut zurecht – aber im Notfall ist das nicht mehr seine Umgebung“, brachte es Stefan Ries, Pflegedirektor der Sana-Klinik, auf den Punkt. Die Bad Buchauer Feuerwehr hat sich in besonderer Weise dieses Problems angenommen – unter dem Motto: „Wir sind Feuer und Flamme für unsere Demenzkranken und nehmen sie an unsere Hand“. Grundlage dafür ist der von Wissussek entwickelte Leitfaden „Handlungssicherheit im Einsatz“; Wissussek ist zudem als Fachberater Demenz festes Mitglied der Wehr – ein Modell, das bundesweit einmalig ist. Nach diesem Vorbild gelte es nun, weitere Rettungskräfte im Kreis zu schulen, so Wissussek. Derzeit entwickelt werde zudem ein ein Notfall- und Überleitungsbogen. Er enthält etwa biografische Angaben über einen Demenzkranken und kann so Pflegern und Ärzten eine Hilfestellung im Umgang mit ihm sein. Dies trage für den Patienten zu einem möglichst schonenden Klinikaufenthalt bei. Weiterlesen  . . . . . . PDF-Datei