In der Klinik haben Demenzkranke Angst Stationärer Aufenthalt muss gut vorbereitet werden, um eine Verschlechterung der Verwirrungszustände zu vermeiden. Ansonsten kann der Weg vom Krankenhaus direkt in ein Pflegeheim führen. Schon Gesunde finden sich in den immer größeren Krankenhäusern kaum mehr zurecht. Wie viel schwerer haben es Menschen mit Demenz in dieser total fremden Umgebung. Dann auch noch Untersuchungen und Behandlungen mit völlig unvertrauten Personen. Und die Krankenhäuser sind organisatorisch meist noch nicht gut auf diese Patientengruppe vorbereitet und dem Pflegepersonal fehtl es an Zeit. Also was tun in einem solchen Engpass? Daher sollten Angehörige dringend eingehende Auskünfte einholen und verschiedene Vorbereitungen treffen. Gegebenenfalls sollte sie selbst viel Zeit aufbringen, um den Angehörigen in der Klinik zu begleiten. Weitere Informationen, Situationsschilderungen und Ratschläge darüber erhalten Sie in der beigefügten Datei zum herunterladen.
Ihre Bedürfnisse - unsere Anliegen
Kompetenzzentrum Demenz Klärt Sie auf über: Definition “Demenz” Erscheinungsformen der Demenz Entwicklung der Erkrankung und ihre Auswirkungen auf Betroffenen und Angehörige Demenz als das Leiden der Angehörigen Behandlung von Demenzerkrankungen un Umgang mit den Betroffenen Medizinische Behandlungsmöglichkeiten der Demenz Präventation von Demenz Lesen Sie weiter ...(PDF-Datei)
Eine weitere, sehr ausführliche und detaillierte Anleitung bietet das Zukunftsforum Demenz “Für ein lebenswertes Morgen” Leben mit Demenzkranken - Tipps für den Alltag. Bitte hier weiterlesen ans PDF-Datei -- oder www.zukunftsforum-demenz.de/broschueren
"Der Demenzlotsen-Notfallbogen für den Landkreis Biberach Der Kreisseniorenrat  Biberach möchte mithelfen, dass Sie als Angehöriger mit Fürsorge und Verständnis der Krankheit Demenz begegnen können. Direkte Hilfe bietet die kostenlose Anmeldung zum Notfall- und Demenzlotsensystem. Hinterlegen Sie bei Ihrer Sozialstation, ihrer Nachbarschaftshilfe und Ihrem Haus- und Facharzt die wichtigsten medizinischen und persönlichen Biographie orientierte Daten Ihres Schützlings. Bewahren Sie auch eine Kopie zu Hause auf, oder heften Sie eine Kopie in der KSR - Vorsorgemappe ab. Kommt es zu einem medizinischen, oder psychosozialen Notfall bei einem an Demenz erkrankten Menschen ist es für die versorgenden Helfer und Einsatzkräfte von hoher Bedeutung persönliche Informationen zu erhalten, welche der Erkrankte oft nicht mehr äußern kann. Es erleichtert für alle Beteiligten den menschlichen Umgang und die Ansprache und dient Ihnen zur entlastenden Sicherheit." Der Notfallbogen zum Herunterladen …….PdF-Datei
Mitten unter uns, Demenz! Im    Landkreis    Biberach    leben    derzeit    rund    2500    an    Demenz erkrankte   Menschen.   Im   Verlauf   des   demographischen   Wandels   in unserer   alternden   Gesellschaft   wird   die   Zahl   der   Betroffenen   steigen und   eine   Begegnung   mit   der   Krankheit   im   Alltag,   im   Vereinsleben und im Freundenskreis wahrscheinlicher.. Demenz,   ist   keine   Erkrankung   die   auf   den   ersten   Blick   erkennbar ist,   die   Symptome   aber   sind   für   viele   Familienmitglieder,   Freunde und   Kollegen   unverständlich   und   erschweren   den   Umgang   mit   den Betroffenen.    Die    ältere    Dame,    die    im    Bekleidungsgeschäft    nach einer     warmen     Mahlzeit     fragt,     fällt     genauso     auf,     wie     der sechzigjährige   Mann,   der   seit   zwei   Stunden   auf   dem   Marktplatz ständig   nach   seinem   Weg   fragt   und   die   Mitbürger   scheinbar   ohne Grund beschimpft. Mit     Blick     auf     die     steigende     Zahl     Betroffener     informiert     der Kreisseniorenrat   Biberach   unter   dem   Vorsitz   von   Harald   Müller   in einer   neuen   Demenzbroschüre   die   Mitbürger,   Helfer,   Einsatz-   und Fachkräfte, Ärzte und Verbände des Landkreises. Michael       Wissussek,       Fachleiter       der       Demenzpflege       der Seniorengenossenschaft    Riedlingen    e.V.    erklärt    auf    12    Seiten, einfühlsam   und   für   jedermann   verständlich.   „Das   Verstehen   um   das Vergessen“.    Aspekte    des    Umgangs,    der    Kommunikation,    des Krankheitsverlaufes,   über   wichtigen   Fragen   der   Betreuung   und   der Krisenintervention sind wichtige Inhalte  des Demenz-Leitfadens. Die   seelischen   und   körperlichen   Belastungen   tagaus,   tagein   für   die Angehörigen   gehen   häufig   bis   zur   Selbsterschöpfung.   Hier   ohne Scham     rechtzeitig     und     angemessene     Hilfe     und     Betreuung anzufordern   aber   auch   anzunehmen,   ist   besonders   wichtig.   In   der Broschüre   sind   deshalb   alle   wichtigen   Hilfs-   und   Anlaufstellen   im Landkreis aufgeführt. Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr bei Frau Marlene Goeth,  der Geschäftsstelle des KSR, Oberer Bühl 6, 88400 Biberach Tel. 07351-168709 erworben werden.