Ihre Bedürfnisse - unsere Anliegen
Handlungssicherheit im Einsatz - für Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte Blaulicht stellt uns immer wieder vor Augen, dass das Schicksal wohl irgendwo wieder zugeschlagen hat. Meist ist wieder jemand in arger Not: ein Unfall, gesundheitlicher  Zusammenbruch, ein Bedrängnis oder eine Suchaktion. Schnelles und sicheres Handeln wird angefordert, um noch Schlimmeres zu verhindern. Die moderne Technik und die fachliche Ausbildung der Rettungskräfte macht Vieles möglich. Doch nur wenige Bürger wissen genau, was sich am Ort des Geschehens zuträgt, in Hektik- und Stresssituationen. Da werden Menschen  in Schock, Verzweiflung, Lebensangst und auch immer mehr alte Bürger in Verwirrung und völliger Verstörung angetroffen. Die Retter vermitteln nicht nur direkte Hilfe, sondern sollten zugleich Rettungsanker in mentaler Ausweglosigkeit sein. Die Begegnung wird zum Samaritertum, die über Technik und technische Ausbildung hinausreicht. Aber nicht nur bei Rettungsfällen auch in „entspannten“ Alltagsbegegnungen sind verwirrte oder an Demenz erkrankte Bürger auf Menschlichkeit und Verständnis angewiesen. Dazu ist neben innerer Bereitschaft vor allem Umgangswissen gefordert. So danken wir der Polizei, dass in ihrer Ausbildung dieser Aspekt immer mehr Gewicht erhält. Auch in Behörden, Dienstleistungen, Handel und Handwerk muss man sich auf „irritierende“ Begegnungen einstellen. Die Bereitschaft hierzu wächst. Die Broschüre kann auch in diesen Fällen Hilfestellung geben.  Für Angehörige, die bei der Pflege mit Alzheimer Erkrankungen, gefordert sind, haben wir auf unserer Internetseite weitere Ratschläge. Ihr Kreisseniorenrat Biberach Harald Müller, Vorsitzender Weiterlesen … PDF-Datei Bericht in den Schwäbischen Zeitung …PDF-Datei öffnen
Zwischen Leben und Tod Das Deutsche Rote Kreuz ist zur Stelle, wenn der Alltag aus den Fugen gerät   Von Daniel Häfele 8. November 2016 In der integrierten Leitstelle in Biberach werden die Rettungswagen von Disponenten koordiniert…. Die Technik muss zu Schichtbeginn getestet werden. Bitte weiterlesen ….. PDF-Datei öffnen
Einsatz- und Rettungskräfte
Sie sind schneller als der Notarzt  23.12.2016 Erlös des SZ-Promi-Dinners geht dieses Jahr an die „Helfer vor Ort“ des DRK
Martin Schniertshauer (l.) und Wolfram Ott zählen zu den etwa 150 „Helfern vor Ort“, das DRK im Landkreis Biberach hat. Gerd Mägerle Biberach sz Bei einem Verkehrsunfall oder einem medizinischen Notfall zu Hause geht es manchmal um jede Minute. Um die Zeit bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt zu überbrücken, gibt es verteilt über das gesamte Gebiet des Landkreises Biberach seit 15 Jahren die „Helfer vor Ort“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).
Erste Hilfe am Telefon                                                    Disponenten der Leitstelle in Biberach geben Hinweise, was in Notfällen zu tun ist, bis der Arzt kommt           sz 26. April 2017 Die Disponenten der Integrierten Leitstelle Biberach geben Anrufern bei Bedarf wichtige Hinweise zur Ersten Hilfe.  Foto: drk/warnack Biberach - Die Disponenten der Integrierten Leitstelle (ILS) Biberach sind durch den Leiter der ILS Nord (Schleswig-Holstein), Achim Hackstein, in der Strukturierten Notrufabfrage geschult worden. In der ILS Biberach wird derzeit das System der ILS Nord verwendet. Bestandteil der Fortbildung waren auch Erste-Hilfe-Hinweise am Telefon durch die Disponenten. "Damit setzt das DRK die Erstqualifizierung aus dem Jahr 2014 fort und unterstützt die Erstversorgung von erkrankten und verunfallten Personen im Landkreis Biberach", heißt es in einer Pressemitteilung. Tritt ein Notfall ein, sind viele Menschen zunächst überfordert und sehen sich Fragen ausgesetzt. Einen kühlen Kopf behalten und sich an den oft lange zurückliegenden Rotkreuzkurs erinnern - in Stresssituationen sei das kaum möglich, sagt Edgar Quade, Chef der Leitstelle in Biberach. Das Team der Integrierten Leitstelle für Rettungsdienst, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz in Biberach unterstütze hier und leite aktiv zur Ersten Hilfe an. Europaweit gibt es die Notrufnummer 112. Anrufe aus dem Kreis Biberach werden in der Integrierten Leitstelle im DRK-Zentrum entgegengenommen und bearbeitet. Anhand eines Abfrageschemas leiten die Disponenten die Anrufer durch das Gespräch. In den meisten Fällen ist schnell klar, ob ein Rettungswagen ausreichend ist oder zusätzlich ein Notarzt oder die Feuerwehr entsandt werden muss. Seit 2014 geben die Disponenten überdies Hinweise und Hilfestellung für Erste-Hilfe-Maßnahmen. "Die Anrufer sollen nicht alleine gelassen werden", sagt DRK-Geschäftsführer Michael Mutschler. "Oft sind es einfache Handgriffe, mit denen Menschen in Notsituationen geholfen werden kann." Besonders wichtig sind die Hinweise bei der Wiederbelebung. Wird die Situation erkannt, erklären die Mitarbeiter der Leitstelle Schritt für Schritt, welche Maßnahmen die Anrufer ergreifen müssen. In solchen Fällen bleiben sie so lange am Telefon, bis qualifizierte Helfer, ein Rettungswagen oder der Notarzt vor Ort eintreffen.